Aquincum - Römer in Budapest

Gedreht 1986 auf 16 mm Colorfilm, Laufzeit: 15 Minuten, Buch und Kamera: Peter Hertel, fachliche Beratung: Valentin Weber, Kamerassistent: Andreas Müller, Schnitt: Renate Ritter, Ton: Peter Wittmaack

Aquincum ist der Name der antiken römischen Stadt, die an der Stelle des heutigen Budapests lag. Es handelte sich schon in der Antike um eine bedeutende Stadt, wie schriftliche und archäologische Quellen belegen. Sie ist für eine modern überbaute antike Stadt sehr gut erforscht. Aquincum bestand aus zwei Siedlungskernen und bildete eine Art Doppelstadt. Es gab ein Legionslager mit einer Siedlung im Stadtzentrum und eine unabhängige Zivilstadt im Norden. Beide Siedlungen besaßen ein Amphitheater. Die Reste der römischen Militärstadt sind geschickt in die darüber befindlichen Bauten des modernen Budapest einbezogen und es gibt beispielweise Fenster, durch die man direkt in die Vergangenheit schauen kann.

In der Zivilstadt gibt es ein Museum, in dem die kleineren Funde aber auch Sarkophage besichtigt werden können.

Viele Mauern der einstigen Häusern sind nur bis kurz über die Erdoberfläche wieder aufgeschichtet worden, um einen Eindruck des Stadtplanes zu vermitteln.

Frühstück in der Drehpause muss auch mal sein. In den Flaschen war natürlich rote Limonade.

Die Ruinen von Aquincum halten natürlich einen Vergleich mit Pompeji nicht aus, dafür konnten hier aber die DDR-Bürger hinfahren.

Das sind die Reste des zivilen Amphitheaters, welches in unmittelbarer Nähe der Zivilstadt liegt.

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