Die Rätsel unserer Vergangenheit

Eine Weltreise auf den Spuren unserer klugen Vorfahren.

erzählt von Peter Hertel & Tim Gernitz

Viele Menschen lieben das Geheimnisvolle und Unerklärbare. Deshalb ist die Sehnsucht und manchmal auch die Suche nach ungelösten Fragen groß. Vielleicht ist das auch der Grund, warum manchem Problem hier und da ein bisschen nachgeholfen wurde. Mit unseren Recherchen wollen wir hinter die Kulissen schauen und vielleicht auch mal einen Verursacher finden.

Seit nunmehr 50 Jahren geistert die Erklärung vieler Rätsel, angeblich hervorgerufen durch außerirdische Besucher, durch die Medien. Wir gehen jedoch optimistisch gegenüber unseren Vorfahren davon aus, dass die Rätsel der Menschheitsgeschichte mit erdgebundenen Erklärungen zu lösen sind.

 

Seit den 1960iger Jahren erzielten zahlreiche Autoren großen Erfolg mit angeblichen Beweisen dafür, dass die Erde einst Besuch von außerirdischen Intelligenzen erhalten habe.

Als Fakten wurden unter anderem genannt: Die Karte des Piri-Reis, die Grabplatte von Palenque, die Statuen der Osterinsel, Schienenspuren auf der Insel Malta, der Elliptische Tempel in Simbabwe, gravierte Steine in Ica, eine galvanische Batterie aus der Partherzeit, die Tunguska-Katastrophe, Bibelstellen (Hesekiel) und vieles mehr.

 

Seit der Gründung im Jahr 1973 hat das Freiberger Archiv für Zivilisationsforschung dazu Material gesammelt und dies in jährlich rund 300 Lichtbildervorträgen und bislang fünf Büchern publiziert. Aus zahlreichem Schriftverkehr und Diskussionsrunden mit Wissenschaftlern aber auch mit den Vertretern der Besuchertheorie, hat sich inzwischen ein ziemlich klares Bild ergeben.

Die Grabplatte in der alten Mayastadt Palenque soll nach Auffassung einiger Autoren den Beweis für den Besuch der Außeridischen darstellen. Wir haben die Skulpturen dementsprechen koloriert.

Der Tempel der Inschriften wurde 690 unter der Herrschaft von K'inich Kan Balam II. (635 bis 702) vollendet und beherbergt die Grabkammer von dessen Vater K´inich Janaab Pakal I. Er lebte von 603 bis 683 und gilt als der bedeutendste Herrscher der Mayastadt Palenque. Seine Regentschaft begann bereits im Alter von 13 Jahren und endete mit seinem Tod.  Sämtliche auf dem Sargdeckel und dem Sarg Pakals verwendeten Symbole zeigen die Funktion des Mayaherrschers als Bindeglied zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen dem Hier und der Unterwelt der Ahnen.

Wir können anhand unserer Recherchen und kritischen Auseinandersetzung mit den Fakten plausibel darlegen, dass es bislang zu keinem einzigen nachweisbaren Besuch der Außerirdischen gekommen ist.

 

Wir sind der Auffassung, dass die Suche nach intelligenten Lebewesen im Kosmos bislang in einer falschen Dimension statt. Unsere Freunde aus dem All kamen sicher nicht hierher, um Fußspuren, ein uhrenähnliches Gerät, Felsbilder oder Karten zu hinterlassen.

 

Wenn wir auf dem Waldboden mit einer Lupe herumkriechen, ist die Chance, einen Baum zu finden, relativ gering. Stehen wir besser auf, suchen wir nach wirklichen Spuren und gehen davon aus, dass andere wesentlich, also ganz wesentlich weiter mit ihrer Zivilisation sind, als wir das nur träumen können. Diesem Problem widmet sich das letzte Kapitel des Buches und gibt so dennoch einen optimistischen Ausblick, denn wir sind bestimmt nicht allein im All.

Das 350 Seiten umfassende Buch ist im Mai 2018 erschienen. Über 150 farbige Abbildungen sowie zahlreiche Literaturstellen verweisen auf weiterführende Literatur und ausgewählte Filme sind per QR-Code anzuschauen.

Das Buch ist in gut sortierten Buchhandlungen oder online zum Preis von 24,90 € erhältlich.

Zum Buch auf Amazon.de: https://goo.gl/sTKgx3

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